Dr. Kurt Duwe MdHB 
Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft 
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Umweltpolitik
Luftreinhaltung: Grüner Umweltsenator versagt beim Umwelt- und Klimaschutz zum wiederholten Mal

Zur Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg zum Luftreinhalteplan erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Kurt Duwe:

„Die Urteilsbegründung des Gerichts ist ein weiterer Misserfolg in einer ganzen Reihe von Niederlagen für den rot-grünen Senat. Insbesondere die Grünen versagen bei ihrem angeblichen Herzensthema, dem Klima- und Umweltschutz, zum wiederholten Mal. Nach dem handwerklich schlecht ausgestalteten Klimaplan muss Umweltsenator Kerstan sich nun von den Oberverwaltungsrichtern vorhalten lassen, nicht genug für die Luftreinhaltung getan zu haben.

Luftmessstation Habichtstraße
Jetzt drohen weitere Fahrverbote, obwohl auch die erwiesenermaßen keine Verbesserung der Luftqualität bewirken. Das zeigt sich daran, dass die Stickoxidbelastung in Hamburg in 2019 insgesamt ohne Zutun des Umweltsenators zurückgegangen ist. Bessere Luft in ganz Hamburg kann ja wohl kaum durch die beiden punktuellen Fahrverbote für ein paar Dieselfahrzeuge erreicht worden sein!

Senator Kerstan muss jetzt den Luftreinhalteplan überarbeiten. Ein besserer Verkehrsfluss an den wenigen kritischen Straßen wäre ein erster Schritt. Zusammen mit der fortschreitenden Modernisierung der Fahrzeugflotten kann dann die Einhaltung der Grenzwerte erreicht werden.“
Umweltpolitik
Sieht Hamburg den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Dr. Kurt Duwe, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, zum Antrag ‚Sieht Hamburg den Wald vor lauter Bäumen nicht? Hamburgs Forstwirtschaft nachhaltig und klimagerecht weiterentwickeln!‘:

„Die Freie und Hansestadt Hamburg ist zwar ein Stadtstaat, besitzt aber trotzdem besonders in den Randgebieten signifikante Waldflächen von 7,1 % der Fläche. Neben den Funktionen als Naturreservat und als Erholungswald werden bedeutende Teile auch forstwirtschaftlich bewirtschaftet – überwiegend als Staatsforst. Momentan gibt es jedoch viel zu wenig Haushaltsmittel, um die Schäden durch Trockenheit und Stürme der letzten beiden Jahre zu beseitigen - vom notwendigen klimaangepassten Waldumbau ganz zu schweigen.

Wald gibt es in Hamburg nicht nur in öffentlichen Parks, sondern auch als Forst besonders im Süden und Norden.


Es ist bekannt, dass dieser auch ökologisch sinnvolle Waldumbau einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten könnte. Bewirtschaftung und Nutzung der Wälder würden den Klimaschutz fördern, insbesondere bei nachhaltiger stofflicher Verwertung sogar als CO2-Senke fungieren. Da Hamburg kaum frei verfügbaren Flächen für Aufforstung hat, ist es umso wichtiger, dass in den kommenden Haushalten ein Titel für Waldaufwertungs- und Umwandlungsmaßnahmen geschaffen wird als Beitrag zum Klimaschutz in dieser Stadt."
Bürgerrechte
Gesichtserkennung ist Einstieg in totale Überwachung

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will in großem Stil Gesichtserkennungssysteme an Bahnhöfen und Flughäfen einsetzen. Er plant, 135 Bahnhöfe und 14 Flughäfen mit Echtzeit-Gesichtserkennung zu überwachen. Das weckt bei Johannes Vogel und Konstantin ... Mehr dazu...
Das aktuelle Interview
Klimaschutz groß und global denken

Im schweizerischen Davos beginnt heute das 50. Weltwirtschaftsforum. Und in Brüssel tagen die EU-Wirtschafts- und Finanzminister. Im Mittelpunkt beider Treffen steht der Kampf gegen den Klimawandel. Thema des Ministerrats ist der sogenannte Green Deal, ... Mehr dazu...
Bürgerschaftswahl 2020
Liberaler Aktionstag in Hamburg

Um am 23. Februar 2020 wieder Verantwortung in der Hamburger Bürgerschaft zu übernehmen, brauchen die Freien Demokraten Ihre Unterstützung. "Die Mitte Lebt!", mit diesem zukunftsgerichteten Motto kämpft Anna von Treuenfels an der Spitze der FDP-Hamburg ... Mehr dazu...
Umweltpolitik
Mit Innovation gegen die Vermüllung von Hamburgs Gewässern

Alte Süderelbe: So müllfrei wie hier sollte es überall aussehen
Dr. Kurt Duwe, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, zum Antrag ‚Mit Innovation gegen die Vermüllung von Hamburgs Gewässern‘:

„Müll und Mikroplastik sind nicht nur ein Problem der Weltmeere, sondern auch in Hamburgs Gewässern zu finden. Wir wollen die Flüsse und Kanäle unserer Stadt sauberer machen, indem verstärkt auch innovative Maßnahmen zum Einsatz kommen. Oberflächenabsauger oder die Erzeugung von Luftbläschen unter Wasser, die den dort treibenden Müll an die Oberfläche bringen, sind erste Ansätze. Weil es bislang kaum Fördermöglichkeiten gibt, schlagen wir zur Finanzierung ein Sponsoring-Modell durch die Wirtschaft vor. Der Senat muss sich ernsthaft mit diesen neuartigen Möglichkeiten zur Gewässerreinhaltung auseinandersetzen und Standorte vorzuschlagen, wo entsprechende Anlagen gebaut werden müssen, um eine flächendeckende Reinigung zu ermöglichen.“
Bezirks- und Verfassungspolitik
Amtsdauer der Bezirksamtsleitenden an jene der Bezirksversammlungen anpassen!

Harburger Rathaus: Sitz von Bezirksversammlung und Bezirksverwaltung
Dr. Kurt Duwe, Sprecher für Verfassung und Bezirke der FDP-Bürgerschaftsfraktion, zum Antrag ‚Wahl der Bezirksamtsleitenden für die Dauer der Wahlperiode der Bezirksversammlungen‘:

„Was sich aufgrund der geänderten Mehrheitsverhältnisse gerade im Bezirk Eimsbüttel abspielt, ist nicht geeignet, das Vertrauen in Politik und Verwaltung zu stärken. Die grün-schwarze Koalition will einen etablierten Bezirksamtsleiter absägen, um eine eigene Kandidatin auf den Schild zu hieven. Ähnliches lässt sich immer wieder nach Bezirksversammlungswahlen beobachten: Bezirksamtsleiter werden plötzlich abberufen – und weiterbezahlt. Diese unnötigen personellen Wechsel ließen sich vermeiden, wenn endlich die Dauer der Amtszeit an die Dauer der Wahlperiode angeglichen würde. Deshalb machen wir Freie Demokraten uns für eine entsprechende Änderung des Bezirksverwaltungsgesetzes stark.“
Spitzensteuersatz
FDP will der arbeitenden Mitte Luft zum Atmen verschaffen

Mehr als 3,5 Millionen Bürger zahlen hierzulande den für Top-Verdiener gedachten Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Die Freien Demokraten pochen auf eine umfassende Steuerreform. "Es ist eine Schande, dass sich der Spitzensteuersatz bis tief in die arbeitende ... Mehr dazu...
Bauernproteste
Wer unser Land ernährt, verdient Respekt

Seit Wochen protestieren Landwirte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Und auch zum Start der Grünen Woche rollten die Traktoren wieder. Die Landwirte wehren sich gegen immer neue und strengere Umwelt- und Tierschutzauflagen. Im Mittelpunkt der ... Mehr dazu...


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 21. 01. 2020
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