Presse-Erklärung vom 21.03.2012:

Lärm und Kunst bei der igs: Wahl zwischen unfreiwilliger Pantomime und Heavy Metal Festival

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Dr. Kurt Duwe kommentiert die Antwort des Senats auf die gemeinsam mit seiner Fraktionskollegin Martina Kaesbach gestellte kleine Anfrage zur "igs-Lärmschutzwand" :

"Der Senat hat sich offenbar Großes vorgenommen: Beruhigend ist es insbesondere zu wissen, dass für den Lärmschutz der Bewohner in Wilhelmsburg östlich der Bahnlinie zumindest indirekt gesorgt ist. Zitat aus der Antwort des Senats auf unsere Kleine Anfrage: ‚Zur Vermeidung von Schallreflexionen zur Wohnbebauung östlich der Bahnlinie wurde die Lärmschutzanlage als hochabsorbierende Wand bzw. als bewachsener Lärmschutzwall ausgebildet.‘ Der direkte Bahnlärm wird die Anwohner also weiter belästigen, nur das igs-Echo bleibt ihnen dank weitsichtiger Planungen wohl weitgehend erspart.

Zweifellos wird die Beschallung des igs-Geländes durch Bahnlärm und den Straßenverkehr von der Wilhelmsburger Reichsstraße noch enorm sein. In diesem Zusammenhang muten die Pläne der igs zum Kulturprogramm mit Lesungen und Märchenerzählungen doch recht optimistisch an. Es wird wohl eher die Wahl zwischen unfreiwilliger Pantomime und Heavy Metal Festival geben."
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