Presse-Erklärung vom 08.08.2013:

Nur marktgerechte Wohnungsbaupolitik kann Hamburgs Südwesten weiter aufwerten!

Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Dr. Kurt Duwe zu den Antworten des Senats auf seine Kleine Anfrage "Elbmosaik" (Drs. 20/8783):

„Die Erfahrungen bei Planung und Bau der Häuser und Wohnungen im Elbmosaik zeigen, dass es einen großen Bedarf an Bauplätzen für Eigenheime, Doppel- und Reihenhäuser gibt. Mit dem Bürgerzentrum Neugraben in unmittelbarer Nachbarschaft hat das Elbmosaik eine optimale Infrastruktur für Familien zu bieten. Wenn die Abwanderung Hamburger Familien in das Umland ernsthaft gestoppt werden soll, müssen die Vermarktungsplanungen vor allem auf diese Zielgruppe ausgerichtet werden. Zuallererst sollten solch große Neubaugebiete ein einladendes Gesicht erhalten. Dazu passen die aktuellen Planungen nicht, nach denen parallel der Geschosswohnungsbau massiv voran getrieben werden soll. Wenn sich für den freifinanzierten Geschosswohnungsbau keine Investoren finden, wird dies seine Gründe haben! Jetzt darauf zu setzen mit erheblichen Befreiungen in die Höhe zu gehen und ausschließlich mit gefördertem Wohnungsbau den Charakter des Baugebietes grundlegend zu verändern, ist ein großer Fehler! Gerade im Südwesten Hamburgs ist es wichtig, Eigentum zu schaffen und den potenziellen Eigentümern das anzubieten was sie nachfragen! Das gleiche Motto muss für das Gebiet der ehemaligen Röttiger-Kaserne gelten: Zuallererst die bereits bestehende hohe Nachfrage nach Einzelhäusern decken und die Standortqualität weiter erhöhen - dann werden sich auch Investoren wie beispielsweise Baugemeinschaften für die mehrgeschossigen Objekte finden!"
« Zurück