Dr. Kurt Duwe 
 
Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft - Wahlkreis Harburg 
 


Aktuelles

Willkommen

Inhaltliche Schwerpunkte

Wahlkreis Harburg

Eigene Anfragen

Eigene Anträge

Meine Ausschüsse

Presse-Erklärung

Öffentliche Termine

Datenschutz

Meine Vita

Kontakt

Links

Impressum

Presse-Erklärung

Presse-Erklärung vom 02.07.2019:

Alte Süderelbe: Wertvolles Biotop bedroht durch Planungswahnsinn

Unter dem Titel „Öffnung Alte Süderelbe: Wahnsinn mit Methode?“ lud der FDP-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Kurt Duwe am 28. Juli zur Bürgerdiskussion in Bundt’s Gartenrestaurant. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Finkenwerder und dem Alten Land waren dieser Einladung gefolgt. Im Kern ging es um neuerliche Pläne, die abgedeichte Alte Süderelbe wieder mit der Tideelbe zu verbinden. Entsprechende Machbarkeitsstudien gab es bereits so früh wie 1993 (Ausgleich Altenwerder), wurden aber stets verworfen aus finanzieller und ökologischer Sicht. Nun werden im Rahmen des „Forums Tideelbe“ wieder mögliche Varianten untersucht, das heutige tidefreie Binnengewässer wieder den Gezeiten zu unterwerfen.
Der Diplom-Ozeanograph und Strömungsexperte Dr. Kurt Duwe: „Fachlich sehe ich diese Überlegungen sehr kritisch. Der Einfluss auf das Tideregime zwischen Cuxhaven und Hamburger Hafen wird weitaus geringer sein als prognostiziert. Das Köhlfleet wird zusätzlich zur Alten Süderelbe als gigantische Schlickfalle dienen. Die geöffnete Alte Süderelbe wird ihr Tidevolumen mit der Zeit durch Sedimentation und Verschlickung verringern und damit der erhoffte Effekt in der Tideelbe verschwinden. Das gewünschte Tidevolumen müsste daher durch ständige Unterhaltsbaggerungen aufrechterhalten werden!!!
Fest steht: Ein bedeutendes bestehendes hochwertiges Biotop mit bedeutenden Naturschutzgebieten wird unwiderruflich zerstört. Der Wert des sich neu schaffenden Biotops nicht vorhersagbar und eine Verschlickung ist unausweichlich und Auflandungen sind vorprogrammiert. Mit den Wasserstandsschwankungen und Baggerungen wird der Grundwasserkontakt des Gewässers verstärkt mit nicht vorhersehbaren Wasserqualitätsauswirkungen. Die Fischpopulation würde völlig verändert. Laichplätze durch ständige Verschlickung würden verloren gehen.
Auch im angrenzenden Umland wird der schwankende Wasserstand die Be- und Entwässerung beeinträchtigen. Last but not least: Die Bau- und Unterhaltskosten wären gigantisch.“
„Politisch wird die Angelegenheit aber deshalb so brisant, weil Hamburg den Küstenländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen gegenüber in Zugzwang käme, sollte man zum Beispiel die Haseldorfer Marsch oder die Borsteler Binnenelbe wieder den Gezeiten überlassen. Dann würde der Druck merklich wachsen, dass Hamburg auch eine Öffnung von Alter Süderelbe oder Dove Elbe realisiert, obwohl diese Maßnahmen ökologisch eher kontraproduktiv, finanziell exorbitant teuer und für die Anwohner teilweise existenzbedrohend sein würde. Spätestens wenn im kommenden Jahr die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien auf dem Tisch liegen, wird es wohl leider ein norddeutsches Feilschen geben.“
« Zurück

Druckversion Druckversion

 
 18. 08. 2019
Hintergrund
  Mein Facebook
Kurt Duwe MdHB
Hintergrund
Hintergrund
Hintergrund
  Das Neueste ....
Meine Anträge zu Solarbänken in Parks und zu Onlinepetitionen in Hamburg
Hintergrund
Hintergrund
Hintergrund
  Anfragen
Freikartenvergabe bei Hamburg Messe, Müllbeseitigung nach Großveranstaltungen sowie Mikroplastik auf Sportplätzen
Hintergrund
Hintergrund
Hintergrund
  Aktuelle FDP-News
Aktuelles aus Hamburg

Aktuelles aus dem Kreisverband Harburg

Aktuelles aus dem Kreisverband Süderelbe
Hintergrund
Hintergrund
Hintergrund
  FDP Mitgliedschaft
Werden Sie Mitglied der Liberalen.
Hintergrund
Hintergrund