Rede vom 29.03.2012
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg - 20. Wahlperiode - 29. Sitzung

Antrag der Fraktion Die LINKE: BürgerInnen entlasten: Kommunale Wohnungsvermittlung statt Gewinne für MaklerInnen - Drs. 20/3235 -

Dr. Kurt Duwe FDP: Herr Präsident, meine Damen
und Herren!

Die FDP-Fraktion wird diesem Antrag nicht zustimmen. Es wurde schon viel gesagt. Ich möchte noch einmal
betonen, dass, abgesehen vom Kostenfaktor und den Verhältnissen in Hamburg, wo sehr große Wohnanbieter wie die SAGA GWG und die Wohnungsbaugenossenschaften existieren, die meistens von Beziehern mittlerer und kleiner Einkommen angesprochen werden, so etwas nur für Einzelnutzer interessant sein könnte beziehungsweise
für Inhaber von Häusern oder zwei, drei Wohnungen,
die keine Gelegenheit sehen, ihre Immobilien an den Mann oder an die Frau zu bringen. Das ist gerade in Hamburg nicht der Fall. Sie wissen, welche angespannte Wohnraumsituation wir haben. Wenn die Verhältnisse so wären, dass die Vermieter händeringend nach Mietern suchen würden, dann würden sie vielleicht eine kommunale Wohnungsvermittlung in Anspruch nehmen. Das werden sie aber in Hamburg nicht tun. Das ist wieder
einmal ein reiner Show-Antrag der LINKEN. – Vielen
Dank.

(Beifall bei der FDP)

Das gesamte Sitzungsprotokoll der 29. Sitzung hier als pdf-Datei herunterladen!

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