Dr. Kurt Duwe 
 
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Rede vom 16.08.2012
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg - 20. Wahlperiode - 37. Sitzung

Standortmarketing des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg „Hamburg 2020: Die Energiewende gestalten und Hamburg als Standort für erneuerbare Energien international positionieren“ - Drs. 20/4542 -

Dr. Kurt Duwe FDP: Frau Präsidentin, meine Damen
und Herren!

Es wurde von Herrn Kerstan gesagt,es sei ein bisschen dünn, was da vorgestellt werde, es ist aber lobenswert, dieses Thema anzusprechen. Natürlich ist gerade dieser Cluster Erneuerbare Energien wichtig, weil dieser Wirtschaftszweig sehr stark expandiert. Zwischen 2008 und 2011 sind die Unternehmen der Branche über mehr als 50 Prozent gewachsen. Das ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, aber nicht nur das, sondern eben auch ein wichtiger Innovationsfaktor. Schon heute arbeiten mehr als 25 000 Hamburgerinnen und Hamburger in dieser Branche und es wird mit weiterem Anstieg gerechnet.

Es ist einiges in der Senatsdrucksache nicht erwähnt, die Faktoren, die wir uns vielleicht noch anschauen können; ich will auf fünf Punkte eingehen. Erstens: Was der Branche auch zu schaffen macht, ist der Fachkräftemangel, den wir wirklich angehen müssen, wenn wir weiter expandieren wollen, und das kann Hamburg wenigstens zum Teil innerhalb der Wissenschaftspolitik lösen.

Zweitens: Die Aktivitäten der Stadt in Forschung, Entwicklung und Innovationspolitik bemängelt jedes vierte Unternehmen aus diesem Bereich. Das heißt also, hier ist noch Handlungsbedarf.

Drittens: Obwohl es jetzt diese Netzwerke gibt, sehen immer noch 40 Prozent der Unternehmen aus der Branche Nachholbedarf bei Kooperation und Vernetzung, wobei ich sagen muss, dass man sich auch totverclustern und vernetzen kann. Irgendwann muss man auch einmal zur Sache kommen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn es gab einmal eine Mode, alles Mögliche zu vernetzen, und hinterher hat man sich gefragt, warum man überhaupt zusammengesessen hat. Also, es ist bei diesem Management auch wichtig zu schauen, ob es effizient ist. Solche Cluster sind nämlich umso effizienter, je kleiner und überschaubarer sie sind.

Viertens: Auf den gut drei Seiten dieser Senatsdrucksache wird insgesamt achtmal das Wort Kooperation verwendet, teilweise als Begriff Kooperationsmöglichkeit, teilweise als Projektkooperation und auch das Thema norddeutsche Kooperation. Es ist unseres Erachtens sehr wichtig, die norddeutsche Kooperation wirklich zu verstärken. Ich brauche da nur die Windmesse in Husum zu nennen, das ist irgendwie sehr unglücklich gelaufen.

(Dora Heyenn DIE LINKE: Genau! Richtig!)

Man sollte zumindest einmal den Telefonhörer in die Hand nehmen und sich mit den Kollegen in anderen Bundesländern verständigen.

Fünftens: Ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist, der auch zum Wachstum dieser Branche in Hamburg beitragen kann, zum Teil aber die Akzeptanz dieser erneuerbaren Energien immer noch einschränkt, ist, dass wir ohne Scheuklappen die Umweltverträglichkeit dieser erneuerbaren Energien untersuchen und schauen müssen, ob sie wirklich umweltverträglich und nicht nur klimaverträglich und gut für den Klimaschutz sind. Ich nenne als Beispiel die Bioenergie, teilweise auch Windenergie, bei denen man noch sehen muss, welche Auswirkungen sie auf die Umwelt haben.

Unterm Strich, denn der Senat lässt viele Fragen offen, teilen wir die Einschätzung, dass wir ein hohes Wachstumspotenzial für Hamburg sehen. Wir stimmen deshalb dem Antrag auf Überweisung zu. –Vielen Dank.

(Beifall bei der FDP)

Das gesamte Sitzungsprotokoll der 37. Sitzung hier als pdf-Datei herunterladen!

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