Dr. Kurt Duwe 
 
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Rede vom 12.09.2012
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg - 20. Wahlperiode - 39. Sitzung

Entwicklungskonzept Speicherstadt (Senatsmitteilung und Senatsantrag) - Drs. 20/5010 und Drs. 20/5089 -

Dr. Kurt Duwe FDP: Frau Präsidentin, meine Damen und Herren!

Über die Bedeutung der Speicherstadt in Hamburg brauche ich nicht weiter zu reden, das haben meine Vorrednerinnen und Vorredner schon getan. Der Ansatz, mehr Kreativwirtschaft in die Speicherstadt zu bringen, ist sehr gut. Es ist eben nur die Frage, ob man das kurzfristig so erreicht, wie man es eigentlich erreichen möchte.

Ich möchte noch auf zwei Details eingehen, die in der Drucksache des Senats stehen. Das ist einmal der Wohnungsbau. Es wird gesagt, es könnten höchstens ein paar Wohnungen dort entstehen wegen des Problems des Flutschutzes. Das ist auch wichtig. Nicht nur die Kosten für diesen Hochwasserschutz dürften enorm sein, sondern wir sollten auch Folgendes beachten: Wenn wir uns diese Speicherstadt an der Elbe anschauen und uns dann vorstellen, dass es davor ein Sturmflutsperrwerk gibt, dann wäre es Wahnsinn, das Weltkulturerbe mit einem Sperrwerk zu versehen. Das ist insgesamt ein Graus und es wird auch nicht realisiert werden können. Abgesehen davon
bezweifle ich einfach diese 216 Millionen.

Die Speicherstadt ist am Wasser gebaut worden, an der Elbe, an einer Tideregion, und der besondere Charme dieser Stadt besteht eben darin, dass es eine Stadt am Wasser ist, und das sollten wir nicht verändern. Deshalb sollten wir auch den Wunsch nach Wohnungsbau in diesem Bereich beenden. Es wäre zwar schön für einige Menschen, dort eine Wohnung zu haben, aber es ist nicht finanzierbar.

Weitere wichtige Punkte, die wirklich höchste Priorität
haben sollten – dies ist auch bei dem Bereich Planungen in der Drucksache angesprochen worden –, sind einmal der Zustand der Kaumauern und, noch viel wichtiger, der Zustand der tragenden Pfähle in dieser Stadt. Seit dem Ende des vorletzten Jahrhunderts ist der Niedrigwasserstand in der Elbe um mindestens 1 Meter gefallen, sodass die Pfähle zweimal pro Tag in der Luft hängen. Und jeder weiß, was dann passiert, dann wird nämlich dieses Fundament langsam bröselig. Das ist kein Problem, das wir vor uns herschieben können, denn sonst wird das Weltkulturebene, falls es anerkannt wird, unter unseren Füßen zerbröseln. Ich rege an – ich sage nicht, dass ich dies auch verlange –, dass der Senat in diesem Fall höchste Priorität ansetzt, damit uns das nicht passiert und wir nicht in hochgeistigen Wolken schweben und nur an Kreativwirtschaft et cetera denken, während unter unseren Füßen diese schöne Speicherstadt zerfällt. Das muss es uns wert sein. – Vielen Dank.

(Beifall bei der FDP)

Das gesamte Sitzungsprotokoll der 39. Sitzung hier als pdf-Datei herunterladen!

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