Dr. Kurt Duwe 
 
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Rede vom 10.04.2013
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg - 20. Wahlperiode - 56. Sitzung

Fluglärmschutz in Hamburg weiter verbessern - Drs. 20/7574 (Antrag der CDU- und FDP-Fraktion)

Dr. Kurt Duwe FDP:* Frau Präsidentin, meine Damen und Herren!

Es wurde gerade gesagt, dass niemand hier einen Pilotenschein hätte. Den habe ich auch nicht, aber ich habe mehrere Jahre in der Flugsicherung gearbeitet und weiß einiges über die Hintergründe. Ich kann Ihnen sagen, warum der Hamburger Senat diese Bundesratsinitiative nicht gerade hellauf begeistert unterstützt, denn das hat seine Gründe. Es ist wichtig, einmal klarzustellen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Routen von Fahrrädern und Routen von Flugzeugen. Routen von Flugzeugen sind nämlich dadurch bestimmt, dass die Sicherheit der Passagiere das oberste Gebot ist und leider eben nicht die Lärmschutzinteressen der Anwohner.

(Zuruf von Dr. Monika Schaal SPD)

Die Ausrichtung der Landebahnen hängt zum Beispiel nicht davon ab, wie die Bebauungen um die Flughäfen herum sind, sondern von den normalen Windrichtungen. Das ist eine ganz einfache Sache. Dadurch ergeben sich auch die Anflugrouten der Flugzeuge. Die kann man nicht einfach ändern. Wenn man die Korridore verringern und schmälern will, bedeutet das, Einfluss auf die Geschwindigkeit, die Anflughöhe und den Winkel der Flugzeuge zu nehmen. Dann hat man als Flugsicherungsmensch die Entscheidung zu treffen, ob man die sicherere Variante nimmt oder die Variante, die unter Umständen durch irgendwelche bürokratischen Regelungen des Lärmschutzes vorgeschrieben ist. Die Sicherheit der Passagiere ist aber wichtiger als das, was wir hier bürokratisch vorschreiben wollen durch Lärmschutzregulierungen. Diese drei Initiativen sind so überflüssig wie ein Kropf und sollten gar nicht erst angegangen werden.

(Beifall bei der FDP)

Wichtig ist natürlich, dass Hamburg einen Stadtflughafen hat. Man muss sehen, dass man die Gefährdung der Menschen verringert und auch den Lärmschutz optimiert. Deshalb haben wir auch zusammen mit der CDU-Fraktion einen Antrag eingebracht. Man muss immer sehen, dass man optimieren kann. Die Flugzeuge sind schon sehr viel leiser geworden, aber sie werden wohl nie so leise sein, dass sich niemand mehr daran stören kann. Aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Ich kenne eine Menge Menschen, die sich darüber beschweren, dass in Langenhorn Flugzeuge fliegen. Aber sie wohnen schon seit 30 Jahren dort und wussten es.

(Beifall bei Klaus-Peter Hesse CDU)

Also lassen wir die Kirche im Dorf. Ich freue mich auf die Diskussion im Umweltausschuss. – Vielen Dank.

(Beifall bei der FDP und vereinzelt bei der CDU)

Das gesamte Sitzungsprotokoll der 56. Sitzung hier als pdf-Datei herunterladen!

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