Rede vom 12.12.2013
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg - 20. Wahlperiode - 76. Sitzung

Senatsjagden beenden – Drs. 20/10137 (GRÜNE) –

Dr. Kurt Duwe FDP:* Frau Präsidentin, meine Damen und Herren!

Das war ein Beitrag der olivgrünen Fraktion, was man auch am Aufzug gesehen hat. Beim Lesen des ursprünglichen Antrags hatte ich die leichte Befürchtung, dass das nicht nur gegen den Senat, sondern auch gegen die Jagd im Allgemeinen und im Einzelnen gehen könnte. Ich habe nun gehört, dass Sie nicht dagegen sind, aber wir werden zur Sicherheit auch dem SPD-Antrag zustimmen; doppelt genäht hält besser.

Die Jagd ist nicht nur etwas Lustiges, sondern eine Notwendigkeit. Wir sollten uns immer überlegen, auch bei politischen Entscheidungen, was dabei herauskommt, wenn man mit gutem Gewissen und guter Absicht in die Natur eingreift. So haben die Jäger große Schwierigkeiten, mit der Wildschweinpopulation in Deutschland umzugehen, was eine Auswirkung der etwas übertriebenen Energiewendepolitik mit der einseitigen Ausrichtung auf Biopflanzenanbau, Maisanbau et cetera pp. war. Die Idee stammte aus dem grünen Lager. Man sollte also immer genau schauen, was im grünen Paket ist, und nicht nur denken, dass etwas grün ist, wenn die Verpackung stimmt.

Wir stimmen beiden Anträgen zu, werden aber der Überweisung nicht zustimmen, weil das Problem gelöst ist und wir andere Aufgaben zu erledigen haben. – Vielen Dank.

(Beifall bei der FDP)

Das gesamte Sitzungsprotokoll der 76. Sitzung hier als pdf-Datei herunterladen!

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